In dieser Rubrik möchten wir Ihnen gerne unsere Beteiligungen an öffentlichen Ausschreibungen, Bundes- und Internationalen Gartenschauen, Spenden von „Jubiläums-Steinen“ für den öffentlichen Raum sowie die Planung und Umsetzung von verschiedenen Urnengemeinschaftsanlagen vorstellen.

Seit 2009 nehmen wir verstärkt die Möglichkeit wahr, uns an den Ausschreibungen für Gartenschauen im Bereich Grabgestaltung und Denkmal des Bundesverband deutscher Steinmetze und Steinbildhauer zu beteiligen, um einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeiten moderner Grabgestaltung zu präsentieren.

Auch stellen wir Ihnen hier unsere Konzepte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Friedhöfen zur trägergepflegten Urnengrabstelle vor. Bei diesen Konzepten erwerben die Hinterbliebenen eine Urnengrabstelle nebst Stein inkl. Beschriftung und Pflege der Grabstelle.

Des Weiteren sehen Sie Beispiele von „Jubiläums-Steinen“ bzw. informativen Schrifttafeln im öffentl. Raum, welche durch die Firma Steinmetz Jüng gespendet wurden.

Denkmal zum Gedenken der Bombenopfer des 2. Weltkriegs 1990

Anfang der 1990er Jahre wurde durch die damals noch Steinbildhauerei Peter Jüng genannte Firma das Denkmal zum Gedenken der Bombenopfer des 2. Weltkriegs auf dem städt. Friedhof Hagen-Delstern aufgestellt.

Aufgrund einer öffentlichen Ausschreibung der Stadt Hagen an alle Hagener- Steinmetzbetriebe, hat die Steinbildhauerei Peter Jüng die Zusage für das Liefern und Versetzen des Denkmals zugesprochen bekommen.

Mit dem Fertigen des massiven und imposanten Denkmals aus dem schwedischen Hartgestein Namens VANGA, von den Ausmaßen 80/80/280 cm und ca. 5 t Gewicht, beauftragte die Steinbildhauerei Peter Jüng ein Steinwerk in Warstein bei Soest. Das fachgerechte Versetzen auf dem städt. Friedhof in Hagen Delstern erfolgte dann wiederum durch die Steinbildhauerei Peter Jüng.

Schwedicher Gneis VANGA
80/ 80/ 280 cm

Variante einer Urnengemeinschaftsanlage des evan. Friedhofs Hagen- Haspe 1996

Im Jahr 1996 wurde von der ev. luth. Kirchengemeinde Hagen-Haspe eine Urnengemeinschaftsanlage ausgeschrieben, wobei der Entwurf der Steinbildhauerei Peter Jüng den meisten Anklang fand und sich die Kirchengemeinde für die hier präsentierte Idee entschied.

Das Grabmal aus WESERSANDSTEIN mit den Maßen 40/40/75 cm steht im Mittelpunkt eines 1,10 x 1,10 m großen Quadrats und wird von allen 4 Seiten beschriftet, wobei die Schrift ca. 15- 22 mm erhaben auf der Fläche sitzt. Nur wenige Jahre später wurde auch das Kreuz durch diese Firma beschriftet, geliefert und fachgerecht versetzt, wobei die Fertigung des imposanten Steinkreuzes der Wesersandsteinbruch übernommen hat.

Bei diesem Konzept erwerben die Hinterbliebenen eine Urnengrabstelle nebst Stein inkl. Beschriftung und Pflege der Grabstelle durch die Kirchengemeinde, haben aber auch selbst die Möglichkeit der Pflege.

Deutscher WESERSANDSTEIN
40/ 40/ 75 cm

De- und Remontage des Hasper Löwen

Im Jahr 2005 wurde der teilweise schwer beschädigte Hasper Löwe am Urnenhain des städt. Friedhofs Hagen-Haspe durch die Steinbildhauerei Peter Jüng abgebaut.

In liebevoller Klein- und Handarbeit wurde er von engagierten Hasper Bürgern wieder hergerichtet, sodass er in neuem Glanz durch die Steinbildhauerei Peter Jüng auf dem Kirchplatz der evan. luth. Kirchengemeinde Hagen-Haspe wieder aufgestellt werden konnte und somit wieder Wahrzeichen des Stadtteils Haspe wurde. Des Weiteren ziert den Sockel des Hasper Löwen eine Schieferplatte nebst eingeschlagener und vergoldeter Inschrift, welche den Hasper Löwen zum Mahnmal des Friedens deklariert.

Alle Arbeiten an und um den Hasper Löwen dienten dem Gemeinwohl und wurden unentgeltlich geleistet, nur die anfallenden Materialkosten wurden von entsprechender Stelle entlohnt.

Chinesicher PADANG CRISTALLO
60/ 3/ 120 cm

Gedenktafel für die Hasper-Kohlenbahn

Im Jahr 2006 trat Werner Kötter (+), ein ehemaliger Hasper-Heimatforscher und Urgestein mit der Bitte an uns heran, eine Informationstafel mit wichtigen und interessanten Daten über die Hasper Kohlenbahn zu fertigen. Die Schrifttafel weist interessierte Bürger auf die wichtigsten Eckdaten der Hasper-Kohlenbahn hin. Die Inschrift ist sandgestrahlt und mit Schriftfarbe in anthrazit getönt. Die beschriftete Natursteinplatte wurde durch die Steinbildhauerei Peter Jüng gestiftet, gefertigt, beschriftet und fachgerecht montiert.

Irischer BLUE LIMESTONE
32/ 32/ 160 cm

Landesgartenschau Rietberg 2008

Das Denkmal soll symbolisch für zwei Trauernde stehen, die sich gegenseitig, in ihrer Trauer, stützen, welches die zwei einander zu geneigten Körper darstellen sollen. Dies soll veranschaulichen wie wichtig die gegenseitige Hilfe in solch einer schweren Zeit ist und was für eine Leere (Durchbruch im Denkmal) sie hinterlassen kann. Jedoch soll der Vers „Alles Getrennte findet sich wieder“ (Zitat von Friedrich Hölderlin) dem Betrachter Kraft und Hoffnung für die Zukunft schenken.

Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein. Die Schrift ist vertieft in Großbuchstaben eingenutet und mit bordeaux roter Schriftfarbe getönt.

Irischer BLUE LIMESTONE
32/ 32/ 160 cm

Bundesgartenschau Schwerin 2009

Der zentrale Grundgedanke, der das Denkmal umgibt, ist die Unendlichkeit. Daher steht auch die Spirale, welche Unendlichkeit symbolisieren soll, im Mittelpunkt des Denkmals und die Linienführung verläuft über die gesamte Ansichtsfläche. Zudem steht die Bohrung, in welche/m die Spirale mündet (Anfang und Ende bleiben uns verborgen,…), charakteristisch für den Übergang vom Diesseits ins Jenseits bzw. vom Diesseits in die Unendlichkeit. Auch der Zierspruch soll den Grundgedanken der Unendlichkeit unterstreichen und aufgreifen, zwar nicht nur allein mit seiner Aussage, sondern auch anhand seiner Positionierung und seinem Verlauf, denn durch diese/n soll visuell das „Verschlingen“ durch die Spirale dargestellt werden. Somit soll das Zusammenspiel, Linienführung der Spirale und Verlauf des Zierspruchs, dem Betrachter einen harmonischen Gesamteindruck vermitteln und ihn zum Nachdenken anregen. Denn nach dem unvermeidlichen Ende wartet die Unendlichkeit, die eine schier unendliche Vielfalt der verschiedensten Interpretationen bietet. Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein. Die Schrift ist vertieft eingenutet und mit bordeaux roter Schriftfarbe dezent getönt.

Das Denkmal wurde vom Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.


Überwiegend verschiedene europäische Hartgesteine
21/ 15/ 90 cm

Urnenrondell evan. Friedhof Hagen- Haspe 2010

Seit April 2010 gibt es eine neue Variante der Trägergepflegten-Urnengemeinschaftsanlage auf dem ev. Friedhof Hagen-Haspe. Durch einen neuen Entwurf der Firma Steinmetz Jüng, der das gesamte Friedhofs-Presbyterium überzeugt hat, wird nun diese Art der Urnenbestattung angeboten. Jedem Verstorbenen ist ein eigenes Denkmal gewidmet, welches mit 5 weiteren in einem Kreis angeordnet eine Einheit bildet. In der Mitte der 6 Urnensteine steht ein Ginkgobaum. Die Hinterbliebenen haben auch hier wieder die Möglichkeit, die Bepflanzung selbst zu übernehmen oder die Pflege dem Friedhof zu überlassen. Die Oberflächen der Denkmäler sind mit Satinierbürsten bearbeitet und die Kanten sind poliert. Das Denkmal wird mit Vor- und Nachnamen, sowie den Jahreszahlen beschriftet, welche vertieft einge-nutet und leicht getönt werden. Zusätzlich haben die Hinterbliebenen die Möglichkeit, bei uns gegen Aufpreis ein individuelles Ornament in den Kopf der Stele einarbeiten zu lassen.

Bundesgartenschau Koblenz 2011

Durch die schlichte Form des Denkmals soll das Hauptaugenmerk des Betrachters auf die Schriftgestaltung gelenkt werden. Die mit der Schrift einhergehende Symbolik soll sowohl Bezug auf die Ornamentik nehmen als auch auf den Interpretationsinhalt des Spruchs: Ich liebe also bin ich. Denn die verschlungenen Eheringe stehen für eine Gemeinschaft, Ehepartner. Die Ringe symbolisieren das Vollkommene, das Runde ohne Anfang und ohne Ende. Wie die Liebe der Ehepartner, deren Liebe auch über den Tod hinausgeht. Der Spruch „Amo ergo sum“ (Ich liebe also bin ich), steht ebenfalls für eine Gemeinschaft. Er steht für eine Gemeinschaft zweier Liebenden, denn der Spruch besagt, nur wer geliebt hat, hat auch gelebt. Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein. Die Schrift ist vertieft in Kapitalis Buchstaben eingenutet und mit bordeaux roter Schriftfarbe dezent getönt.

Das Denkmal wurde vom Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.


Irischer BLUE LIMESTONE
35/ 18/ 160 cm

Ev. luth. Kirchengemeinde Haspe Einzel- u. Doppelurnen Feld NUW 2013

Nach den erfolgreichen trägergepflegten Urnengrabstellen-Konzepten der Vorjahre, die ausschließlich für Einzelurnenstellen angeboten wurden, keimte im Jahr 2013 der Wunsch auf auch Doppelgräber in dieser Form anbieten zu können. Selbstverständlich fühlten wir uns als kompetenter Ansprechpartner in diesen Belangen dazu verpflichtet ein entsprechendes Konzept bzw. ein passendes Denkmal dazu zu entwerfen. So entstand auf einem Grabfeld von abgelaufenen Erdwahlgräbern ein Grabfeld mit Einzel- als auch Doppelurnen. Die Form der Denkmäler ist bewusst einfach und schlicht gehalten und die Angehörigen können aus jeweils 3 versch. Formen wählen. Die Oberflächenbearbeitung ist von grob zu fein geriffelt mit dem Übergang zum angeschliffenen oberen Bereich. Die Schrift ist in Kapitalis Buchstabe vertieft eingenutet und mit Schriftfarbe getönt.

Verschiedene europäische Hartgesteine, 2-Teilig, 32/ 14/ 100 cm

Urnenrondell Friedhof Breckerfeld 2013

Das Prinzip des Urnenrondells, welches auf dem Friedhof Breckerfeld seine Anwendung findet, basiert ebenfalls auf dem gleichen Prinzip wie das des Urnenrondells in Haspe und Altena.

Im Jahr 2013 kam die Stadt Breckerfeld auf uns zu und wollte ebenfalls das Konzept des Urnenrondells auf dem Friedhof Breckerfeld verwirklicht wissen. Nach Prüfen der örtlichen Gegebenheiten und der sonstigen Rahmenbedingungen besteht nun auch in Breckerfeld die Möglichkeit eine trägergepflegte Urnengrabstelle zu erwerben, nach Vorbild und Rahmenbedingen in Bezug auf Nutzung, Umsetzung, Beschriftung und Handhabe wie in Haspe und Altena.

Deutscher ANRÖCHTER KALKSTEIN und irischer IRISH BLUE LIMESTONE
21/ 15/ 90 cm

Internationale Gartenschau Hamburg 2013

„Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du ruhen“ heißt es im Alten Testament. Das Gebot der Sonntagsruhe hat eine lange Tradition in christlichen Ländern. In Deutschland wurde es vor 90 Jahren in Artikel 139 der Weimarer Reichsverfassung gesetzlich festgeschrieben.

In einer immer schnelllebigeren Zeit soll das Denkmal ein Ausdruck der Ruhe sein. Es soll durch seine Symbolik den Spagat zwischen der weltlichen und der christlichen Welt schaffen, da die Zahl „7“ eine mannigfaltige Bedeutung in vielerlei Hinsicht besitzt.

„Die Sieben ist die Addition von drei und vier, von Geist und Seele einerseits sowie Körper andererseits, also das Menschliche. In der überkommenen christlichen Zahlensymbolik des Mittelalters steht die Drei für die nach dem Bild des dreifaltigen Gottes geschaffene Seele und alle geistigen Dinge. Die Vier ist die Zahl der Elemente und steht damit symbolisch für die materiellen Dinge, die nach antiker Anschauung alle aus der Kombination der vier Elemente hervorgehen. In Gebäuden wurde das Siebeneck oft bei Gräbern und Grabkapellen für die ewige Ruhe verwendet.

Über ihre Anzahligkeit hinaus hat die Sieben eine Sonderstellung: Die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen im Märchen von Schneewittchen, die sieben Weltwunder, die sieben Tage einer Woche und die Erschaffung der Welt in sieben Tagen im christlichen Schöpfungsmythos sind nur relativ wenige der vielen Begriffe, in denen die Sieben genannt wird.“(Quelle: Wikipedia)

Der Farbwechsel der Mosaiksteine soll die Wechselbeziehung der Zahl „7“ sowohl im weltlichen als auch im christlichen Bereich veranschaulichen.

Die Flächen der Stele sind alle leicht gespannt und die Glasmosaike sind flächenbündig eingelassen. Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein geriffelt bis hin zum Mattschliff im oberen Bereich. Die Schrift ist vertieft in Großbuchstaben eingenutet und mit blauer Schriftfarbe getönt.

Das Denkmal wurde vom Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Afrikanischer Gabbro IMPALA
35/ 18/ 165 cm
Deutscher KYLLTALER SANDSTEIN
21/ 15/ 90 cm

Urnenrondell Friedhof Altena 2014 mit kleiner Platzgestaltung

Auch die ev. Kirchengemeinde in Altena kam im Jahr 2014 auf uns zu und bekundete Interesse an dem Konzept des Urnenrondells. In Altena entstand in Absprache mit der Friedhofsverwaltung ein durch die Firma Steinmetz Jüng gestaltetes kleines Urnengrabfeld mit 2 Urnenrondellen zu je 6 kleinen Urnenstellen mit Denkmal und Beschriftung. In Altena wurde ein kleines Grabfeld geschaffen mit einem wassergebundenen Weg, abgefangen mit ANRÖCHTER DOLOMIT Palisaden und Sitzmöglichkeiten aus ANRÖCHTER-Quadern mit Holzsitzfläche. Die Bepflanzung übernahm der ortsansässige Gärtner.

Bundesgartenschau Havelregion 2015

Auch wenn es sich bei der Form der Stele um eine sehr schlichte Form und dem Ornament Tor und Stufen um ein sehr traditionelles Ornament handelt, sollte man nicht den Hintergrund dieser Komposition mit Hinblick auf den Spruch außer Acht lassen.

Die gewollt schlichte Form der Stele soll nicht von der Bedeutung des klassischen Ornaments ablenken.

Tor und Stufen symbolisieren den Übergang von einer Ebene zur anderen, nicht nur bezogen auf einen Ort, sondern ebenfalls bezogen auf den Übergang in verschiedene Bewusstseinsebenen. Jedoch allem voran soll das Ornament den Übergang oder das Übersteigen der Seele vom Diesseits in das Jenseits symbolisieren.

Der Spruch „Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit, der Tod ist

nur die Wende, Beginn der Ewigkeit“, der wie ein „Transparent“ (da er nicht mit Farbe ausgelegt wird) über den Stein gelegt ist, soll das Wechselspiel zwischen Diesseits und Jenseits noch verdeutlichen.

Denn der Übergang oder das Übersteigen vom Leben in den Tod bedeutet nicht das Nichts, sondern der Tod ist der Beginn der Ewigkeit.


Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein geriffelt und angeschliffen.

Die Schrift ist vertieft in Kapitalis Buchstaben eingenutet.

Das Denkmal wurde vom Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

Irischer BLUE LIMESTONE
30/ 18/ 120 cm
Hagen/ Ambrock Sandstein GRAUWACKE
100/ 60/ 80 cm

Jubiläumsstein zum 60-jährigen Bestehen des Hagener Wildgeheges 2016

Der Jubiläumsstein zum 60-jährigen Bestehen des Hagener Wildgeheges im Wehringhauser Bachtal wurde dem Förderverein des Wildgeheges Hagen 2016 gestiftet.

Auf Anfrage des Vereins bei der Firma Steinmetz Jüng, ob es möglich sei, einen solchen Stein in Auftrag zu geben, haben wir uns direkt dazu entschlossen unsere Arbeitsleistung unentgeltlich anzubieten. Ein entsprechender Sponsor für das Material hat sich ebenfalls in Gestalt der Firma B+B Eugen Demmler GmbH gefunden.

Somit lieferte Steinmetz Jüng den Entwurf und die Ausführung für die zu gestaltende Fläche des ca. 500kg schweren Felsen aus dem Grauwacke Steinbruch in Ambrock und die Firma Demmler hat den Grauwackebrocken gesponsert. In einer gemeinsamen Aktion wurde der Jubiläumsstein dann durch beide Firmen am Damm- und Muffelgehege des Wildgeheges versetzt.


Verschiedene deutsche und europäische Hart- als auch Weichgesteine in untersch. Größen

Urnengemeinschaftanlage ev. luth. Kirchengemeinde Haspe Feld T 2017

Auf dem Urnenwahlgrabfeld T des ev. Friedhofs Haspe dürfen wir ab Mitte 2017 als Steinmetz und Steinbildhauerbetrieb einen Teil des Grabfeldes, in enger Zusammenarbeit und Absprache mit der Friedhofverwaltung, nach einem abgesprochenen Entwurf des Teilstücks, mit handwerklich ausgeführten Denkmälern für Einzel- und auch Doppelurnen aus meist europäischen Materialien bestücken. Es sollen ca. 18 Urnenstellen entstehen, die im vorderen Bereich eine Pflanzzone aufweisen. Der hintere Bereich wird nach vorne durch eine Cortenstahlkante getrennt und mit Edelsplitt abgedeckt. Die Gestaltung und Größen der aufgestellten Denkmäler sollen bewusst variiert werden, um sich in das übrige Urnenwahlgrabfeld harmonisch einzufügen.

Schwedischer Basalt SCHWARZ SCHWEDISCH
32/ 20/ 153 cm

Internationale Gartenschau Berlin 2017

Das Denkmal hat eine schlichte geometrische Grundform und ist von den Proportionen eher kubisch anmutend.

Der Kreis, welcher für Leben und Bewegung steht, keinen Anfang und kein Ende besitzt, Symbol für Vollkommenheit und Ganzheit ist, steht charakteristisch für den Himmel.

Wohingegen das Quadrat den Platz für die irdische Existenz einnimmt. Es ist das Feststehende (Tod) im Gegensatz zum dynamischen und unendlichen Kreis. Das Quadrat ist ein Symbol der Begrenzung wie z.B. Osten-Westen, Süden-Norden. Mit seinen vier Ecken ist es der Inbegriff von Ordnung und Halt. Seine absolute Gleichheit spricht für Gerechtigkeit. Die Verbindung von Kreis und Quadrat ist die untrennbare Einheit von Leben und Tod, Himmel und Erde, Materie und Geist. Dieses Charakteristikum soll auch nochmals der Zierspruch verdeutlichen:

DER KREIS IST EIN RUNDES QUADRAT

Da der Kreis ein Unendlicheck ist und somit auch ein Quadrat. Der unterteilte Kopf mit seinen vier Flächen dient nicht nur als Schriftfläche, sondern die große Fläche eignet sich als Ritualfläche zum Ablegen von Kleinigkeiten o. ä.. Außerdem könnte diese Fläche auch genutzt werden, um das Denkmal zu individualisieren bzw. personifizieren in Form eines Ornaments mit Bezug zum Verstorbenen.

Somit ist das Denkmal sehr variabel und wandelbar. Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein geriffelt und angeschliffen. Die Schrift ist vertieft in Kapitalis Buchstaben eingenutet und leicht rotbraun getönt.

Das Denkmal wurde vom Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

Schwedischer Basalt SCHWARZ SCHWEDISCH
32/ 20/ 153 cm

Internationale Gartenschau Berlin 2017

Der „Weg der Erkenntnis“ ist in Stufen unterteilt und führt von außen nach innen ins Zentrum.

Die erste Stufe erzählt uns von unserer Quelle, aus welcher wir alle kommen, von unserem gemeinsamen Ursprung und beantwortet die Frage „Wo komme ich her?“.

Die zweite Stufe ist die Stufe der Transformation und Wandlung vom ICH zum WIR.

Die dritte Stufe unterstützt unsere Entwicklung vom Homo sapiens, dem denkenden Menschen, zum Homo amans, dem liebenden Menschen.

SUM ERGO AMO

ICH BIN, DAHER LIEBE ICH

Somit sollen sowohl der Spruch als auch das Ornament im harmonischem Einklang stehen, inhaltlich und visuell betrachtet.

Auch die schlichte Form der Stele und die zentrale Positionierung von Text und Ornament sollen somit nur auf das Wesentliche des Denkmals hinweisen.

Wie man es auch auf das Leben projizieren könnte:

SUM ERGO AMO

ICH BIN, DAHER LIEBE ICH

Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein geriffelt. Die Schrift ist vertieft in Großbuchstaben eingenutet und mit bordeaux roter Schriftfarbe getönt.


Das Denkmal wurde vom Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Deutscher JURA KALKSTEIN
42/ 20/ 168 cm
Urheber der Fotos: BIV/ R. Watzke

Bundesgartenschau Heilbronn 2019

Das Denkmal ist bewusst sehr schlicht und elegant gestaltet. Es trägt den Namen „Tod der Geliebten“ nach einem Textauszug von Rainer Maria Rilke.

Die Breite der Stele entspricht dem vierfachen der Höhe und steht somit in einem ausgewogenen Verhältnis zu ihr.

Der gestaltete Schriftblock mit dem Zitat von R. M. Rilke steht im Verhältnis des goldenen Schnitts zur Gesamthöhe des Denkmals. Was soviel bedeutet wie, dass der Schriftblock den Minor bezeichnet in Bezug auf die ganze Höhe des Monuments.

Das Zitat von Rainer Maria Rilke soll den Mittelpunkt der Stele bezeichnen und ist bewusst durch die Anordnung der Schrift und die Schriftgröße in den Vordergrund gestellt worden. Zusätzlich soll die graphische Linie der Vorderfläche eine besondere Note verleihen und das somit eingerahmte Zitat nochmals betonen.

Da es sich um eine Stele für ein Ehepaar handelt, dienen die verschlungenen Eheringe als Bindeglied der beiden Namenszüge und symbolisieren auch die Verbundenheit der Ehepartner über den Tod hinaus.

Die handwerkliche Bearbeitung verläuft von unten nach oben von grob zu fein geriffelt, angeschliffen und im oberen Bereich der Stele bis Korn 200 ausgeschliffen.

Das Zitat ist vertieft in Kapitalis Buchstaben eingenutet und bewusst nicht getönt. Ausschließlich die kleinen Namensblöcke der Verstorbenen würden leicht rotbraun getönt.

Das Denkmal wurde vom Bundesinnungsverband des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.